Effizienzsteigerung durch automatisiertes Zentrieren von Linsensystemen

Auf der Optatec in Frankfurt stellte TRIOPTICS erstmals in Europa roboterbasierte Automatisierungs-Lösungen zum Bestücken des Zentrierprüfgeräts OptiCentric® 100 und der Justierdrehmaschine ATS 100 für die Serienfertigung vor.

Zur Steigerung der Produktionseffizienz in der Optikfertigung bietet TRIOPTICS schon seit Jahren automatisierte Systeme an. Dies gilt insbesondere für alle Lösungen, die der Zentrierung von Linsensystemen und deren Prüfung dienen. Produktmanager für die Zentrierprüfgeräte OptiCentric® Dr. Patrik Langehanenberg erzählt: "Unser Augenmerk auf die Automatisierung zu legen, hat mehrere Gründe. Einer davon liegt in der Erhöhung der Prozesssicherheit unserer Systeme. Leider ist es so, dass Bediener bei vielen Abläufen der begrenzende Faktor für die Genauigkeit und die Prozessdauer sind. Hier ermöglichen robotergestützte Prozesse Verbesserungen." So laufen bereits seit Jahren viele Prozesse der Systeme OptiCentric® aber auch der Justierdrehmaschine ATS automatisiert ab.

Jetzt geht TRIOPTICS noch einen Schritt weiter. "Bei der Serienfertigung hat der Bediener bisher die Optiken jeweils manuell eingesetzt und danach den Prozess gestartet", berichtet Dr. Christian Buß, Produktmanager für die ATS. "Hier kommen jetzt Roboter zum Einsatz, die genau den Schritt der Be- und Entladung übernehmen. Damit können komplette Linsenserien in einem Arbeitsgang verarbeitet werden, während der Benutzer zusätzlich anderen Aufgaben nachgeht oder weitere Systeme mit den Linsentrays belädt."

Die ATS 100 wird durch den Roboter mit einer gefassten Linse beladen. Unmittelbar danach beginnt der Ausricht- und Drehprozess.

Dass die Ingenieure von TRIOPTICS mit dieser Entwicklung tatsächlich den Puls der Zeit erfasst haben, zeigte sich an dem regen Kundeninteresse während der Optatec in Frankfurt, auf der beide Lösungen als Highlight präsentiert wurden. Begeistert wurde insbesondere die direkte Integration der Roboter in den jeweiligen Prozess aufgenommen. Dies sorgt für eine stabile Funktionsweise. Die Bandbreite der Möglichkeiten – Integration in unterschiedliche Systeme, für verschiedene Anwendungen und variierende Linsendurchmesser – beeindruckte ebenfalls viele Besucher. Dr. Buß fasst die Entwicklung zusammen: "Wir bieten damit eine weitere, häufig geforderte Option, die das Ziel einer Auslastungserhöhung und Steigerung des Durchsatzes bei der Produktion von unterschiedlichsten Linsensystemen realisiert."

 

 

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