OptiCentric® MOT 100 ist das Hauptgerät der
OptiCentric® Produktreihe. Mit dem Instrument
werden Zentrierfehler gemessen, Optiken ausgerichtet
und aufgebaut. Zusätzlich können
Radien, Mittendicken oder Abstände zwischen
Linsen ermittelt werden. Für die Messung
von Brennweiten und Brechungsindizes
steht ein Erweiterungsmodul zu Verfügung.
OptiCentric® MOT 100 misst ein breites Spektrum
an Prüflingen mit unterschiedlichen Abmessungen
und Gewichten. OptiCentric® MOT 100 wird daher als Industriestandard in
den verschiedensten Bereichen der optischen
Industrie eingesetzt. Die Anwendungen reichen
von winzigen Endoskop- und Mobiltelefonoptiken
(Durchmesser kleiner 0,5 mm) bis
hin zu präzisen Digitalkameraobjektiven.
Die Typenreihe OptiCentric® MOT 100 ist PC-gesteuert
und mit Schrittmotorantrieb ausgestattet.
Der Messkopf kann eine beliebige Anzahl
an Fokuspositionen bzw. Krümmungsmittelpunkten,
die zuvor eingespeichert wurden,
anfahren. Das Messverfahren wird mit OptiCentric® MOT 100 weitgehend automatisiert,
mehrlinsige Objektive können dadurch einfacher
ausgerichtet und aufgebaut werden.
Der Messkopf besteht aus einem elektronischen
Autokollimator, der eine Genauigkeit
von 0,1 μm bei der Messung von Zentrierfehlern
erreicht. Zusätzlich können alle OptiCentric® MOT Instrumente mit einem Autokollimator
größerer Brennweite oder einer höher auflösenden
CCD-Kamera ausgestattet werden.
Für Anwendungen, die eine hohe Genauigkeit
erfordern, wird OptiCentric® MOT mit einem
präzisen Drehluftlager ausgestattet. Die Achse
des Luftlagers ist die Referenzachse bei der
Zentrierfehlermessung von Linsen. Für die genaue
Justage von Linsen wird das Luftlager
zusätzlich mit einem stabilen Kipp- und Verschiebetisch
eingesetzt.
Die in TRIOPTCS Instrumente eingebauten Luftlager
sind speziell für optische Anwendungen
konzipiert. Sie haben eine herausragende
Steifigkeit und Genauigkeit (Plan- und Rundlauffehler
kleiner 0,05 μm) und sind mit einer zentralen Bohrung versehen, um auch in
Transmission oder mit dem dualen Messkopf
optische Flächen von unten zu messen. Der
präzise Rotationsantrieb ermöglicht einen
gleichmäßigen Rundlauf − ohne Vibrationen − und, wenn notwendig, eine präzise Winkelpositionierung.
Um eine lange Lebensdauer
zu gewährleisten, werden die Luftlager mit
kompletter Luftaufbereitungsanlage inklusive
Membrantrockner, Filter und Manometer geliefert.
Die OptiCentric® MOT 100 Systeme werden
mit dem Luftlager AB100 ausgerüstet. Dieses
hat einen Außendurchmesser von 120 mm
und eine maximale Tragkraft von 20 kg. Um
einen Prüflingshalter oder eine Fassung auszurichten,
wird optional ein stabiler Kipp- und
Verschiebetisch TRT-200 angeboten.
OptiCentric® MOT 100 - Single Head
Dieses Instrument besteht aus einem Messkopf, in den ein elektronischer Standardautokollimator
integriert ist, einer motorisierten
Linearführung und einer Basis.
Der Fahrweg des Standardmesskopfs auf der
Linear führung beträgt 450 mm.
Auf Wunsch können auch 250 mm und 550
mm Fahrweg angeboten werden. Die Linearführung
ist auf einer Basis montiert, in ihr befindet
sich ein Kollimator für die Messung in
Transmission. Das Licht des horizontal montierten
Kollimators wird mit einem Umlenkspiegel
durch eine Öffnung in der Deckplatte geleitet.
Der Messkopf kann eine beliebige Anzahl an
Fokuspositionen bzw. Krümmungsmittelpunkten,
die zuvor eingespeichert wurden, anfahren.
Das Ausrichten und der Aufbau von
mehrlinsigen Objektiven werden dadurch ermöglicht.
Zusätzlich zur Zentrierfehlermessung wird das
Gerät zur Radienmessung eingesetzt. Nach
der Integration von Erweiterungsmodulen
steht das Gerät auch für Brennweiten-,
Schnittweiten-, Anlagemaß- und axiale MTFMessung
zur Verfügung.
OptiCentric® MOT 100 - Dual Head
Um komplexe und mehrlinsige Objektive einfacher
handhaben zu können, hat TRIOPTICS
einen Aufbau mit doppeltem Messkopf entwickelt,
mit dem die obere und untere Linsenoberfläche gleichzeitig gemessen werden.
Nun kann in Echtzeit der Zentrierfehler von
zwei optischen Flächen in x- und y-Richtung
erfasst und korrigiert werden.
Diese urheberrechtlich geschützte Konstruktion
verbessert die Leistungsfähigkeit des Instruments
erheblich. Besonders die Multilens-Messung
zur Bestimmung von Zentrierfehlern innerhalb
einer montierten Optik profitiert von
dem doppelten Messkopf sehr stark. Allerdings
ist, bedingt durch die Bauhöhe, der
Fahrweg der unteren Achse auf 250 mm begrenzt.
Erweiterter Prüflingsdurchmesser
Der maximale Prüflingsdurchmesser bei den
Systemen der Serie OptiCentric® MOT ist durch den Abstand zwischen der Drehachse und
der Linearführung bestimmt. Die vorgestellten
Standardsysteme sind für einen maximalen
Prüflingsdurchmesser von 225 mm ausgelegt.
Der Durchmesserbereich kann durch eine Abstandsvergrößerung
zwischen der Rotationsachse
und der Linearführung erweitert werden.